18.10.2011
VERKEHR: Problem für Rollstuhlfahrer
Eigentlich wollte die Bahn Behinderten das Reisen erleichtern
KÖNIGS WUSTERHAUSEN - Das neue Servicekonzept der Bahn nimmt dem Rollstuhlfahrer Christopher Klost ein Stück seiner Freiheit. Spontan kann der 17 Jahre alte Zeuthener nicht mehr mit dem Zug nach Königs Wusterhausen fahren. Will er in der Stadt Freunde treffen, ein Eis essen oder durch das Zentrum bummeln, muss er sich nun vor seiner Reise telefonisch bei der Bahn anmelden – spätestens um 20 Uhr am Tag vor der Abfahrt.
Der Konzern hat vor wenigen Wochen die festen Servicemitarbeiter, die Behinderten an größeren Bahnhöfen beim zusteigen halfen, abgezogen. Aus einem Grund, der zunächst paradox klingt.Problem für Rollstuhlfahrer - Eigentlich wollte die Bahn Behinderten das Reisen erleichtern - Märkische Allgemeine - Nachrichten für das Land Brandenburg
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