Abschaffung des Zivildienstes bereitet Sorgen
BOCKUM- HÖVEL ▪ Mit der Abschaffung der Wehrpflicht wurde auch die Alternative zum Dienst an der Waffe, der Zivildienst abgeschafft. Die Auswirkungen werden für Altenheime, Kindergärten und auch Jugendzentren zu einem Problem.
© Ackermann
Mit Daniel Brämer (rechts), Julian Heimann (Dritter von rechts) und Daniel Langner (Dritter von links) haben sich die letzten drei Zivildienstleistenden aus den Ludgeristiften verabschiedet. Bewohner und Mitarbeiter wissen, dass die Zivis eine Lücke hinterlassen, die nicht so leicht zu schließen ist. ▪
Seit 1991 hat Metz in den Alteneinrichtungen 60 Zivis beschäftigt. Auch wenn ihre Einsatzmöglichkeiten mitunter auch wegen der Kürze der Zivildienstzeit beschränkt gewesen waren, habe der Zivildienst eine hohe Bedeutung in den Seniorenheimen gehabt. Auf den ersten Blick seien die Tätigkeiten sicher nur Kleinigkeiten, für die Bewohner allerdings aber sehr wichtig und bedeutend. Manche Betreuungsangebote, die von den jungen Männern oft mit viel Einfühlungsvermögen ausgeführt wurden, können ohne diese Hilfe gar nicht mehr gemacht werden.
Abschaffung des Zivildienstes bereitet Sorgen - Hamm Bockum-Hövel - Hamm - Lokales - wa.de
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen