Bad Säckingen
30.04.2011 .
Auch Gabriel will dabei sein
Er ist klein, zierlich und wirkt zerbrechlich: Gabriel ist fünf Jahre alt und leidet an der Glasknochenkrankheit.
Anja Hansen-Helf sieht in der inklusiven Beschulung von behinderten und nicht-behinderten Kindern für ihren an Glasknochen leidenden Sohn Gabriel große Vorteile für seine spätere Zukunft.
Inklusion lautet das Thema, das derzeit diskutiert wird. Hinter diesem Begriff verbirgt sich der gemeinsame Unterricht von behinderten und nicht-behinderten Kindern. „Inklusion betrifft Kinder mit jeglicher Behinderungsform, Kinder, die Sonderschulen besuchen, Erziehungshilfe benötigen wie auch Förderschüler und chronisch kranke Kinder“, erläutert Helmut Rüdlin, Leiter des staatlichen Schulamtes Lörrach. Die Sonderschulen sollen dabei als Sonderbildungszentren erhalten bleiben und mit den Regelschulen vernetzt werden. „Die Zukunft der Schulbildung liegt nicht darin, zunehmend spezialisierte Schulformen zu schaffen, sondern der Heterogenität der Schüler gerechter zu werden“, bringt er es auf den Punkt. „Die Inklusion ist eine Art und Weise, mit der dieses Ziel erreicht werden kann.“
Auch Gabriel will dabei sein | SÜDKURIER Online
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