MIT in der Gesellschaft
METZINGEN. Die Vorgaben der Vereinten Nationen sind klar. Menschen mit Behinderung sollen gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können, gebietet die UN-Behindertenrechtskonvention, die neben vielen anderen Staaten auch Deutschland ratifiziert hat. Brücken zu einer erweiterten Teilhabe will die neue Metzinger Beratungsstelle für Inklusion und Teilhabe (MIT) bauen.
Menschen mit Behinderung sollen gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. FOTO: dpa
»Noch sind die Lebenswelten von Menschen mit und ohne Behinderung sehr stark getrennt«, muss Fritz feststellen. Das soll sich mithilfe der MIT-Beratungsstelle ändern, die mit einer zu fünfzig Prozent angestellten Fachkraft besetzt ist. Bei ihr erhalten Gehandicapte Rat, wie sie mehr im »normalen« Leben dabei sein können. Aber auch sozial engagierte Ehrenamtliche können ihr Engagement über die Beratungsstelle an die Frau oder den Mann bringen. Weiter geht es den MIT-Trägern darum, Vereine, Kommune und Kirchen behindertenfreundlich zu vernetzen. Ideen zu schmieden, »wie sich ihr Angebot so verändern könnte, dass Menschen mit Behinderung dabei sein können«.
MIT in der Gesellschaft - Reutlinger General-Anzeiger - Region Reutlingen - Neckar + Erms
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