Unmut, gelinde gesagt, machte sich im Gemeinderat von Maroldsweisach breit. Anlass waren Äußerungen von Diakon Jürgen Hofmann, Leiter von Schloss Ditterswind, einer Einrichtung der Rummelsberger Dienste für Menschen mit Behinderung.
Einem Zeitungsbericht zufolge hatte Hofmann die geplante Verlagerung ins Maintal unter anderem mit dem neuen Konzept der Inklusion begründet, berichtete Bürgermeister Wilhelm Schneider (Foto) in der Sitzung am Montagabend. Hofmann habe geäußert, dass es in Ditterswind von der Infrastruktur und der Größe des Ortes her nicht möglich sei, dass die Klienten – wie im Konzept vorgesehen – in und mit der Bevölkerung leben.
„Das ist ein Schlag ins Gesicht der Ditterswinder Bevölkerung und Vereine“, sagte Bürgermeister Schneider verärgert. Die Bewohner des Schlosses seien von der Bevölkerung immer gut und verständnisvoll aufgenommen worden. Mehrere Gemeinderäte bestätigten, dass die Integration in Ditterswind schon lange gelebt worden sei. Beispielsweise seien die Bewohner treue Gäste bei den Veranstaltungen der örtlichen Vereine.
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