Rehabilitation: Mühevoller Kampf um Hilfen für immer mehr Betroffene
Besagte schmerzliche Erfahrung müssen laut Müller in Deutschland jährlich rund 250 000 Menschen machen. Angesichts des demografischen Wandels werde die Zahl künftig steigen. Grundlegende Dinge, wie Sprechen, Gehen, Lesen müssten in der Reha-Phase neu erlernt werden. Daher sei es gut, eine Lobby wie den den Verband an der Seite zu haben: Sechs Fachkliniken mit hochqualifizirtem Fachpersonal stehen unter seiner Trägerschaft. "Die Betroffenen sollen die Aufgaben des Alltags nach der Reha wieder allein meistern können. Das ist das Ziel", so Müller. Dank gebühre den Ehrenamtlern, die auf Landes-, Kreis- und Ortsebene direkt an der Basis den Angehörigen Hilfestellung leisten.
Der Landesvorsitzende Dr. Andre Vogel erklärte: "Alles ist komplizierter geworden. Das ermüdet." Ein Antrag nach Paragraf 54 SGB mache ihn unruhig, weil er benutzerunfreundlich sei. Den Grad einer Behinderung festzustellen, dauert zu lange. In einem Fall habe er dreieinhalb Jahre für einen Patienten kämpfen müssen. Alle Selbsthilfeverbände hätten ihre Schwierigkeiten damit, so dass Zusammenarbeit förderlich sei. Selbsthilfe sei nötig, um der Politik Paroli zu bieten. "Das immer deutlicher werdende Ungleich gewicht zu Lasten der sozial Schwächsten ist unerträglich geworden", so Vogel.
Rehabilitation: Mühevoller Kampf um Hilfen für immer mehr Betroffene
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