30 neue Stellen in der Pflege
Von Thomas Reuter
Weil viele Mitarbeiter in feste Jobs übernommen wurden, bietet die Bergische Diakonie über ihre Tochter PfG jetzt weitere Stellen an.
Wülfrath. „Das ist eine einzige Erfolgsstory“, urteilt Norbert Voigt. Der Personalleiter der Bergischen Diakonie Aprath (BDA) ist auch Geschäftsführer der Zeitarbeitsfirma PfG Personal für Gesundheitswesen GmbH. Und eben diese schreibt die Geschichte, die ihn so jubeln lässt. Waren vor elf Monaten noch 49 Mitarbeiter in der Gesellschaft, sind es jetzt nur noch sieben. „42 Mitarbeiter sind in feste Arbeitsverhältnisse bei der BDA gewechselt“, sagt Voigt. Jetzt suchen er und die Bundesagentur für Arbeit (BA) wieder Mitarbeiter für die PfG. 30 Stellen sind zu besetzen. „Der Job ist eine krisensichere Aufgabe. Hier gibt es keine Automatisierung, wenn es um die Betreuung von alten Menschen geht.“
Werner Schneider, Chef der Wuppertaler Arbeitsagentur
„Der demografische Wandel spielt uns in dier Karten“, weiß Werner Schneider, Geschäftsführer der Wuppertaler Arbeitsagentur. Der Arbeitsmarkt in der Pflege wachse. Auch Unqualifizierte hätten gute Chancen. „Der Job ist eine krisensichere Aufgabe. Hier gibt es keine Automatisierung, wenn es um die Betreuung von alten Menschen geht“, fügt er hinzu. Von der steigenden Nachfrage würde nicht nur die BA, sondern auch Job-Center profitieren. Ein Problem sei allerdings, das der Arbeitsplatz in der Pflege einen nicht so guten Ruf habe, „weil die Bedingungen schwer sind und die Bezahlung niedrig“.30 neue Stellen in der Pflege - Wülfrath - Kreis Mettmann - Lokales - Westdeutsche Zeitung
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