2011-04-11

Deutscher Behindertenrat zur Präimplantationsdiagnostik -- kobinet

11.04.2011 - 20:18

Deutscher Behindertenrat zur Präimplantationsdiagnostik.

Kassel/Berlin (kobinet) Vor der Bundestagsdebatte zur Präimplantationsdiagnostik (PID) am 14. April haben sich heute Verbände des Deutschen Behindertenrates (DBR) positioniert. Sie bitten die Bundestagsabgeordneten zu berücksichtigen: „Die Entscheidung für oder gegen PID ist keine rein individuelle Entscheidung. Die Gesellschaft muss sich entscheiden, wie sie mit dem Thema Behinderung und mit Menschen mit Behinderung umgeht und diesbezüglich Position beziehen.“

Die unterzeichnenden Verbände des DBR sehen gesellschaftspolitische Auswirkungen der PID. Ihnen ist wichtig, dass es keine Einteilung in lebenswertes und lebensunwertes Leben geben darf. Dieser Grundkonsens sei insbesondere vor dem Hintergrund der deutschen Vergangenheit hinsichtlich Euthanasie bedeutend. Vielmehr sei Leben mit Behinderung und chronischer Erkrankung eine selbstverständliche Lebenswirklichkeit.

Deutscher Behindertenrat zur Präimplantationsdiagnostik -- kobinet

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