„Barrieren aufzeigen - und danach Barrieren überwinden“
27.08.2011 - ALSFELDDer neue Verein „Barrierefreie Stadt Alsfeld“ informierte über seine Arbeit - Konkrete finanzielle Zusagen für Projekte sollen in Aussicht sein
(gk). „Barrieren aufzeigen - und danach Barrieren überwinden.“ Das sind Zielsetzungen des neuen Vereins „Barrierefreie Stadt Alsfeld“, der im März gegründet wurde und der am Donnerstag in der Stadthalle über seine Arbeit informierte. Dabei wurde deutlich, dass die Vereinsmitglieder in den vergangenen Monaten umfangreiche Maßnahmen und Initiativen ergriffen haben.
Es gilt, Barrieren, die man in der kommunalen Infrastruktur findet und die den behinderten Menschen die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben erschweren oder unmöglich machen, abzubauen, unterstrich Vorsitzende Gerlinde Grebe. Das gehe zwar nicht von heute auf morgen, doch der Verein könne mit dazu beitragen, dass die Hindernisse schneller abgebaut werden.
Welche das sind, stellten die Mitglieder des Vorstandes und Diplom-Ingenieur Tobias Diehl (Stadtbauamt) vor. Vorrangig ging es dabei um Behindertenparkplätze in der Kernstadt. Zahlreiche Behindertenparkplätze erfüllten nicht die notwendigen Anforderungen, sie seien zu klein, zu uneben, zu eng und kaum erreichbar, erläuterten Peter Rahm, Helmut Hohmann sowie Kathi Rahm. Die drei Vereinsmitglieder waren gemeinsam mit Tobias Diehl in der Stadt unterwegs gewesen und hatten die Parkplätze in Augenschein genommen.
Lauterbacher Anzeiger - „Barrieren aufzeigen - und danach Barrieren überwinden“
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