Ehefrau und Töchter 40 Jahre lang misshandelt
Braunau (OÖ) - Ein neuer "Fall Fritzl“ erschüttert das Nachbarland Österreich. In St. Peter am Hart soll ein Mann mehr als 40 Jahre lang seine beiden Töchter eingesperrt und sexuell missbraucht haben. Seine Ehefrau, die das Martyrium mitmachen musste, verstarb vor drei Jahren.
Als „kleines hargeres Mandl“ beschreibt ein Nachbar den angeblichen Tyrann. Fast jeder im Dorf weiß, dass er zwei behinderte Töchter hat. Man bekam sie nie zu Gesicht.
Der Beschuldigte ist heute 80 Jahre alt, gehbehindert und wurde nach den belastenden Aussagen seiner 45- und 53-jährigen Töchter in einer Pflegeanstalt untergebracht und wird abgeschirmt.
„Er bestreitet alle Vorwürfe“, sagt der Polizeichef von Braunau. Am 27. Juli hat die Staatsanwaltschaft von Ried die Ermittler eingeschaltet.
Erst standen die geistig zurückgebliebenen Töchter im schlechten Licht. Sie hatten Ihren verletzten Vater zwei Tage lang im Haus hilflos liegen gelassen. Die Pflegerin entdeckte den nackt am Boden liegenden Mann. Anfangs erzählten die Töchter nichts von dem Leid, das der Vater ihnen jahrzehntelang angetan hat. Erst nach und nach rückten sie damit heraus, dass er sie und die Mutter immer wieder missbraucht und misshandelt hatte. Im Mai dann die Eskalation: Als der 80-Jährige versuchte, sich wieder an seiner 53-Jährigen Tochter zu vergehen, stieß sie ihn zurück und er stürzte zu Boden.
Gestern belagerten Kamerateams und Fotoreporter den Tatort, eine prächtige, aber verwahrloste Villa im Baustil der 20er Jahre. Viel geschnitztes Holz, Bleiverglasung und Mauerwerk gestrichen im typischen Gelb des Innviertels. Jetzt steht es völlig verlassen. Die Ehefrau ist 2008 verstorben. In diesem Jahr hatte der Inzestfall von Amstetten, der Fall Fritzl, weltweit für Entsetzen gesorgt. Die Töchter werden von einem Vormund betreut.
„Ich hab ihn früher nur gesehen, wenn er zur Arbeit fuhr oder zurück kam“, erzählt ein Nachbar über den entlarvten Peiniger. Der Villenbesitzer lebte völlig zurückgezogen von der Dorfgemeinschaft. Man kannte ihn nur in seinem Beruf: Er war bei der Straßenmeisterei der Gemeinde beschäftigt
Als „kleines hargeres Mandl“ beschreibt ein Nachbar den angeblichen Tyrann. Fast jeder im Dorf weiß, dass er zwei behinderte Töchter hat. Man bekam sie nie zu Gesicht.
Der Beschuldigte ist heute 80 Jahre alt, gehbehindert und wurde nach den belastenden Aussagen seiner 45- und 53-jährigen Töchter in einer Pflegeanstalt untergebracht und wird abgeschirmt.
„Er bestreitet alle Vorwürfe“, sagt der Polizeichef von Braunau. Am 27. Juli hat die Staatsanwaltschaft von Ried die Ermittler eingeschaltet.
Erst standen die geistig zurückgebliebenen Töchter im schlechten Licht. Sie hatten Ihren verletzten Vater zwei Tage lang im Haus hilflos liegen gelassen. Die Pflegerin entdeckte den nackt am Boden liegenden Mann. Anfangs erzählten die Töchter nichts von dem Leid, das der Vater ihnen jahrzehntelang angetan hat. Erst nach und nach rückten sie damit heraus, dass er sie und die Mutter immer wieder missbraucht und misshandelt hatte. Im Mai dann die Eskalation: Als der 80-Jährige versuchte, sich wieder an seiner 53-Jährigen Tochter zu vergehen, stieß sie ihn zurück und er stürzte zu Boden.
Gestern belagerten Kamerateams und Fotoreporter den Tatort, eine prächtige, aber verwahrloste Villa im Baustil der 20er Jahre. Viel geschnitztes Holz, Bleiverglasung und Mauerwerk gestrichen im typischen Gelb des Innviertels. Jetzt steht es völlig verlassen. Die Ehefrau ist 2008 verstorben. In diesem Jahr hatte der Inzestfall von Amstetten, der Fall Fritzl, weltweit für Entsetzen gesorgt. Die Töchter werden von einem Vormund betreut.
„Ich hab ihn früher nur gesehen, wenn er zur Arbeit fuhr oder zurück kam“, erzählt ein Nachbar über den entlarvten Peiniger. Der Villenbesitzer lebte völlig zurückgezogen von der Dorfgemeinschaft. Man kannte ihn nur in seinem Beruf: Er war bei der Straßenmeisterei der Gemeinde beschäftigt
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