28. August 2011
Ministerium verteidigt bessere Früherkennung von Down-Syndrom
Berlin - Das Bundesforschungsministerium verwahrt sich gegen den Vorwurf der Behinderten-Diskriminierung. "Es ist ethisch unvertretbar, die Weiterentwicklung einer in Deutschland angewandten Untersuchungsmethode nicht fördern zu wollen, die das ungeborene Leben und die werdende Mutter besser schützen könnte", sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Forschungsministerium, Thomas Rachel (CDU), am Sonntag in Berlin.
Er wandte sich damit gegen den Vorwurf des Behindertenbeauftragten der Bundesregierung, Hubert Hüppe, der kritisiert hatte, bei der Förderung eines Schwangerschaftsfrühtests zur Erkennung des Down-Syndroms gehe es "nicht um Therapie, sondern um Selektion".
net-tribune: Ministerium verteidigt bessere Früherkennung von Down-Syndrom
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