2011-08-28

Daheim statt Heim e. V. - Sachsen: Kreise rufen Landesmittel nur teilweise ab

Sachsen: Kreise rufen Landesmittel nur teilweise ab



Der Freistaat Sachsen fördert auf unterschiedliche Weise niedrigschwellige Angebote in der Pflege. Doch die etwa 600.000 Euro, die das Land dafür zur Verfügung stellt, werden bei weiten nicht vollständig abgerufen.

Dresden, August 2011. Sie sächsische Sozialministerin Christine Clauß hat bei ihrem turnusmäßigen Treffen mit den Landräten des Freistaates ein Bekenntnis zur ambulanten Pflege abgegeben. Es werde angesichts des demographischen Wandels eine ganz wichtige Aufgabe der Landkreise und ihrer Bürgermeister sein, die Infrastruktur für die ambulante Pflege offensiv zu gestalten und zu entwickeln. Schließlich sei es “ein zentraler Wunsch der Pflegebedürftigen, so lange wie irgend möglich in der eigenen Häuslichkeit leben zu können,” so Clauß.
In diesem Zusammenhang stellt Sachsen eine ganze Reihe von Förderinstrumenten zur Verfügung, besonders für dementiell Erkrankte und ihre Angehörigen. Ehrenamtliche Helfer erhalten dabei eine Aufwandsentschädigung. Bezahlt wird diese zu 50 Prozent von den Pflegekassen, zu 35 Prozent durch das Land und zu 15 Prozent durch die Kommunen. Das Land stellt hierfür 600.000 Euro jährlich zur Verfügung, die aber nach Angaben der Ministerin bei weitem noch nicht abgerufen sind. Christine Clauß: “Die Landkreise sollten diese Chance zur Unterstützung der ambulanten Versorgung noch stärker nutzen.”

Daheim statt Heim e. V. - Thema Detailseite

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...