Wie alle Bundesländer muss Bremen die 2009 von Deutschland ratifizierte Behindertenrechtskonvention (BRK) der UN umsetzen. In diesen Wochen berichtet die Bundesregierung der UN von den Fortschritten. Doch ob in Bremen genug dafür getan wurde, ist umstritten.
In 50 Artikeln formuliert die BRK, wie Behinderten eine möglichst schrankenlose Beteiligung am öffentlichen Leben garantiert werden soll: Nicht nur Inklusion Behinderter etwa in Schulen wird da verlangt, sondern auch der Zugang zum ersten Arbeitsmarkt, Barrierefreiheit bei Freizeit- und Kulturangeboten oder das Recht, die eigene Wohnform zu wählen. Der Bund und Länder wie Rheinland-Pfalz haben schon vor einem Jahr damit begonnen, "Aktionspläne" aufzustellen. Bremen nicht.
Plan lässt auf sich warten - taz.de