Ab 2012 keine Fördergelder für "Altersgerechten Umbau"?
Verfasst von baufi24 am 8. August 2011 - 8:24Die Bundesregierung hat beschlossen, zukünftig den altersgerechten Umbau nicht mehr zu fördern. Damit stehen nur noch dieses Jahr KfW-Fördergelder aus dem gleichnamigen Programm zur Verfügung. Um mehr Mittel für die Energiewende zu haben, soll die Unterstützung von Wohneigentümern mehr auf die Förderung zur Energieeinsparung konzentriert werden. Die 100 Millionen, die so jedes Jahr für Umbauten zur Verfügung standen, Verschwinden damit auf Nimmerwiedersehen.
100 Millionen Euro Fördermittel sollen umgelenkt werden
Die Bundesregierung hat beschlossen, zukünftig den altersgerechten Umbau nicht mehr zu fördern. Damit stehen nur noch dieses Jahr KfW-Fördergelder aus dem gleichnamigen Programm zur Verfügung. Um mehr Mittel für die Energiewende zu haben, soll die Unterstützung von Wohneigentümern mehr auf die Förderung zur Energieeinsparung konzentriert werden. Die 100 Millionen, die so jedes Jahr für Umbauten zur Verfügung standen, Verschwinden damit auf Nimmerwiedersehen.
Wie eine aktuelle Studie des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung zeigt, besteht zurzeit bei rund 11 Millionen Seniorenhaushalten ein erheblicher Bedarf für einen altersgerechten Ausbau der Wohnungen. Sollte die Förderung also nicht fortgesetzt werden, verbleiben viele Senioren in ungeeignetem Wohnraum und haben somit mehr Schwierigkeiten im Alltag. Da es immer mehr Ältere in Deutschland gibt, ist zu befürchten, dass sich die Lage noch weiter verschlechtert. Wer zukünftig nicht genug Geld hat, um für einen barrierearmen Umbau alleine aufzukommen, steht auf der Verliererseite.
Schnelles Handeln ist gefragt
Doch noch ist 2011 und damit stehen Fördermittel zur Verfügung. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hält über das Programm "Altersgerecht umbauen" Mittel auch für Haus- und Wohnungseigentümer parat. So können Eigentümer über diesen Weg beispielsweise finanzielle Hilfen für breite Türen, die auch für Rollstühle geeignet sind, oder rutschfeste Bodenfliesen bekommen, ebenso stehen auch Mittel zur Verfügung, um im Außenbereich eine angepasste Treppe oder ein breiteren Stellplatz zu schaffen. Bei Häusern mit Eigentumswohnungen kommen beispielsweise noch der Umbau von Gemeinschaftsräumen oder Aufzüge hinzu.
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