Behinderte Frau als Modell für die „Krönung Mariens“
Andrea Halder leidet unter dem Down-Syndrom — Ihre Mutter kämpft für Integration — Ortung-Werk von Doris Baum - 10.08. 08:31 Uhr
Andrea Halder ist 26 Jahre alt und stammt aus Lauf. Mutter Cora Halder ist seit der Geburt ihrer Tochter hartnäckige Vorkämpferin einer besseren Integration von Menschen mit Behinderung. Insbesondere setzt sie sich seit über 20 Jahren dafür ein, dass behinderte und nichtbehinderte Kinder gemeinsam in der Regelschule unterrichtet werden.
Bei ihrer eigenen Tochter hat das funktioniert. Andrea Halder absolvierte die Montessori-Schule und arbeitet heute bei einer Werbeagentur in Erlangen.
Bei ihrer eigenen Tochter hat das funktioniert. Andrea Halder absolvierte die Montessori-Schule und arbeitet heute bei einer Werbeagentur in Erlangen.
Integrative Schule
Nach langjährigen Enttäuschungen und vergeblichem Anrennen hat Cora Halder aber auch darüber hinaus kürzlich den Erfolg ihres Einsatzes erlebt: Der Bayerische Landtag hat im Frühjahr 2011 einstimmig ein Gesetz beschlossen, das die gemeinsame Beschulung von Kindern mit und ohne Behinderung zum Regelfall macht. Zuvor war die Bundesrepublik Deutschland einer UN-Konvention beigetreten, die eine Änderung der nationalen Politik in diese Richtung vorgegeben hat. Bayern ist hier Schlusslicht unter den Bundesländern. Cora Halder hat zu Beginn der 1990er-Jahre den bayernweiten Verein „Menschen mit Down-Syndrom und ihr Freunde“ gegründet, dem auch Mütter mit Down-Syndrom-Kindern aus Schwabach und dem Landkreis Roth angehören. Er unterstützt Familien, ist Träger eines eigenen Informationszentrums und gibt eine landesweite Fachzeitschrift heraus.Doris Baum stellt drei Bilder in der Synagoge aus, die eine Botschaft verbindet. Sie stellen Menschen dar, die nicht den ihnen gebührenden Platz in der Gesellschaft einnehmen können.
Behinderte Frau als Modell für die „Krönung Mariens“ - Schwabach - nordbayern.de
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