Die Versorgungslücke ist eklatant
Von Janina Schrödter
Durch den Wegfall des Zivildienstes fehlen den Institutionen die Hilfskräfte.
Meerbusch. 13 Jahre Schule, das Abitur endlich in der Tasche und jetzt das Bangen um einen Studienplatz. Denn der Sturm auf die Unis ist dieses Jahr ungleich größer. Grund: Der Zivildienst ist seit diesem Jahr abgeschafft.Was für die männlichen Abiturienten einen früheren Einstieg ins Berufsleben bedeutet, sorgt jedoch für eine angespannte Atmosphäre in den sozialen Einrichtungen und Kliniken von Meerbusch. In sieben Meerbuscher Institutionen fallen dieses Jahr insgesamt 47 Zivildienstleistende weg.
Nur sechs Freiwillige haben sich für 47 Stellen gemeldet
Geplant war, die Hilfskräfte durch den Bundesfreiwilligendienst zu ersetzen. Das traurige Fazit für Meerbusch zeigt jedoch, dass sich bisher lediglich sechs Freiwillige gefunden haben, von denen zwei noch keinen Vertrag unterschrieben haben. Die vier anderen Bewerber haben sich beim Verein für Behinderte verpflichtet und besetzen dort vier von 15 freien Stellen.Die Versorgungslücke ist eklatant - Meerbusch - Rhein-Kreis Neuss - Lokales - Westdeutsche Zeitung
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