Entschädigungen
Missbrauch in Heimen: 310 Fälle in Wien
09. August 2011 19:04
- Viele ehemalige Schützlinge der Wiener Jugendwohlfahrt leiden bis heute an den Folgen von Missbrauch. Bereit, darüber zu reden, sind derzeit wesentlich mehr Männer als Frauen.
Die Stadt Wien hat zwei Millionen Euro an Entschädigungszahlungen für ehemalige Heimkinder bereitgestellt. 1,6 Millionen wurden bereits ausbezahlt – Auch nach Ende der Frist melden sich weiterhin Betroffene
Wien - Über ein Jahr lang konnten sich ehemalige Schützlinge der Wiener Jugendwohlfahrt an den Operschutzverband Weißer Ring wenden. Für manche Missbrauchsopfer war das zu wenig Zeit. "Ich habe sehr lange gebraucht, bis ich es endlich gewagt habe", sagt ein Betroffener zum Standard, "und als ich mich dann aufraffen konnte, hieß es, die Frist sei schon abgelaufen." Anspruch auf eine finanzielle Entschädigung hat er möglicherweise trotzdem.Missbrauch in Heimen: 310 Fälle in Wien - Wien - derStandard.at › Panorama
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