NS-Opfer bekommen eine Stimme
Schwarzwälder-Bote, vom 07.08.2011 19:03 Uhr
Foto: Schwarzwälder-Bote
Tübingen. Am 8. Juni 1949 startete in Tübingen der sogenannte "Grafeneck-Prozess". Vor dem Landgericht Tübingen hatten sich acht Angeklagte wegen der Tötung von 10 654 behinderten und psychisch kranken Menschen im Rahmen der sogenannten Euthanasieaktionen der Nationalsozialisten zu verantworten. Ort der Verbrechen war zwischen Januar und Dezember 1940 das Schloss Grafeneck bei Münsingen auf der Schwäbischen Alb, das kurz zuvor für "Zwecke des Reichs" beschlagnahmt worden war.
Genau 60 Jahre später veranstaltete die Universität Tübingen auf dem Schloss Hohentübingen ein Symposium zu diesem Thema. Das Schloss war Schauplatz des Strafverfahrens im Jahr 1949. Jetzt hat der Tübinger Verlag für Psychiatrie und Geschichte einen Sammelband zum 60. Jahrestag des Tübinger Grafeneck-Prozesses herausgebracht.
Genau 60 Jahre später veranstaltete die Universität Tübingen auf dem Schloss Hohentübingen ein Symposium zu diesem Thema. Das Schloss war Schauplatz des Strafverfahrens im Jahr 1949. Jetzt hat der Tübinger Verlag für Psychiatrie und Geschichte einen Sammelband zum 60. Jahrestag des Tübinger Grafeneck-Prozesses herausgebracht.
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