Aus ein paar Zentimetern kann eine Barriere werden
Achim. Es sind oft nur Kleinigkeiten, die einen Rollstuhlfahrer wieder mal spüren lassen, dass er anders ist, dass er nicht so mobil ist wie die meisten Menschen: er kommt nur schlecht an die Tasten von Geld- oder Fahrkartenautomaten heran. Bei den Banken gibt es keine niedrigen Tische, an denen der Rollstuhlfahrer einen Vordruck ausfüllen kann.
Überhaupt keinen Fahrstuhl gäbe es im Gericht, beklagten einige Behinderte bei einem Treffen zum Abschluss der Inklusions-Aktionswoche. Der Grund dafür könnte der Vorrang des Denkmalschutzes vor der Gleichstellung sein, bemerkte Knut Pickert, Gastgeber der Gesprächsrunde.
Inklusion, so steht es auf der Internetseite des Senioren- und Behindertenbeirates Achim (www.sebe-achim.de) bedeutet, immer und überall von Anfang an dabei sein zu können. Rund 30 Betroffene und Interessierte kamen zur Abschlussveranstaltung im Café Clüverhaus zusammen. Die vorangegangenen Aktionen wie das Straßentheater während des Mittwoch-Wochenmarktes, die Filmvorführung "Verrückt nach Paris", das Fußballspiel und die Rock-Nacht im Jugendzentrum in Verden seien gute Möglichkeiten gewesen, auf das Thema Inklusion hinzuweisen, sagte Knut Pickert, Sprecher des Senioren- und Behindertenbeirates Achim.
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