Kreis Sigmaringen
05.04.2011 .
Aus Projekt wird Dauereinrichtung
Der Verwaltungs- und Sozialausschuss befürwortet eine Weiterführung des „Intensiv Betreuten Wohnens“ für Menschen mit Behinderung.
Sigmaringen (kf) Wie kann man Menschen mit einem höheren Betreuungsbedarf bei der Eingliederung noch mehr unterstützen? Die neue ambulante Wohnform „Intensiv betreutes Wohnen“ wurde im Landkreis im Jahr 2008 gestartet. Jetzt ging es im Verwaltungs- und Sozialausschuss des Kreistags am Montag darum, das mittlerweile erprobte Projekt dauerhaft zu installieren. Grundlage ist die Forderung „ambulant vor stationär“, wie Sigrid Jerg, Fachbereichsleiterin Soziales, den Kreisräten deutlich machte. So konnte in 19 Fällen die stationäre Unterbringung beendet werden. Positiver Nebeneffekt: Es wurden durchschnittlich 8640 Euro Fall und Jahr eingespart werden. In Summe macht das 165 000 Euro. Doch das soll nicht ausschlaggebend sein. „Es geht auch um mehr Teilhabe“, wie Sozialdezernent Franz-Josef Schnell deutlich macht
Aus Projekt wird Dauereinrichtung | SÜDKURIER Online
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