Schaffung einer inklusiven Schule dauert Jahrzehnte
„Nicht von oben verordnen“
Havelland – Das geplante flächendeckende gemeinsame Lernen von behinderten und nichtbehinderten Kindern wird derzeit unter dem Stichwort Inklusion nicht nur im Havelland sondern landesweit heftigst diskutiert. Welchen Standpunkt Christian Görke, parlamentarischer Geschäftsführer der Linksfraktion im Landtag aus dem Havelland vertritt, hat er der Redaktion im Interview verraten.
© privat
Christian Görke.
Christian Görke: Seit 2009 ist die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen für Deutschland rechtlich bindend. Wir stehen vor der Aufgabe, eine inklusive Gesellschaft zu schaffen, die Menschen mit Behinderungen die gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben garantiert. Die Bildung spielt in diesem Prozess eine zentrale Rolle.
Was bedeutet Inklusion konkret für den Bereich Bildung?
Görke: Eine inklusive Schule unterscheidet sich von der gegenwärtigen Schule dadurch, dass alle Kinder gemeinsam lernen. Dass allen die gleichen Möglichkeiten offen stehen, an qualitativ hochwertiger Bildung teilzuhaben und ihre Potenziale zu entwickeln. Inklusion rückt die unterschiedlichen Bedürfnisse aller Lernenden in den Mittelpunkt. Sie begreift Vielfalt als Chance für Lern- und Bildungsprozesse.
Wie sieht Ihrer Meinung nach der Weg zu einer inklusiven Schule aus?
Christian Görke: Die Schaffung einer inklusiven Schule dauert Jahrzehnte - Falkensee/Nauen - Landkreis Havelland - Lokales - Die-Mark-Online
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen