| BeB will „eine Schule für alle“ voranbringen | | |
| Mittwoch, 04 Mai 2011 | |
| Berlin – Anlässlich des diesjährigen Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am kommenden Donnerstag, dem 5. Mai 2011, bekräftigt der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V. (BeB), dass Inklusion am besten gelingt, wenn Menschen mit und ohne Behinderung von Beginn an zusammen leben und lernen. Insbesondere beim gemeinsamen Unterricht besteht dringender Handlungsbedarf, wie zuletzt anhand der Empfehlungen der Kultusministerkonferenz (KMK) zur inklusiven Bildung deutlich wurde, die das Verständnis von Inklusion nicht konsequent umsetzen. In einer gemeinsamen Stellungnahme mit dem Diakonie Bundesverband zu den KMK-Empfehlungen hebt der BeB hervor, dass diese Empfehlungen hinter dem mit der Konvention der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-BRK) verknüpften Anspruch des Rechts auf gemeinsames Lernen zurückbleiben und nach wie vor Türen für separierende und damit ausgrenzende Bildung offenhalten. In ähnlicher Weise haben sich auch der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe Ein gemeinsamer Unterricht von Kindern und Jugendlichen mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf ist in Deutschland noch oft die Ausnahme, vor allem an weiterführenden Schulen. Dabei ist in Fachkreisen der Sinn und Nutzen gemeinsamer Beschulung bereits seit langem unumstritten – |
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