2011-07-24

Barrierefreie Stadt Frankfurt (Oder)

Fast 7000 Frankfurter, das sind mehr als elf Prozent aller Einwohner, sind im Besitz eines Schwerbehindertenausweises - Sehschwache, Gehbehinderte (mit dem "G" im Schwerbeschädigtenausweis) und Rollstuhlfahrer.
Sabine Stuchlick: "Die hohe Zahl sollte noch mehr Menschen in der Stadt motivieren, für ein barrierefreies Frankfurt zu sorgen."

Das wichtigste und richtigste Instrument zur Hilfe von Menschen, ob mit Behinderung, ob mit anderen "nicht normgerechtem" usw. ist die Einbeziehung in allen Phasen des Lebens.
Durch eine derartige normale menschliche Umgangsweise gibt man nicht nur menschliches, sondern man erhält es auch.

Ist eine zusätzliche Hilfe notwendig, so macht der Gesetzgeber meist klare Vorschriften und Verordnungen, welche Hilfen an welcher Stelle konkret helfen sollten und müssten. So die Theorie.

Neben den allgemeinen 12 Sozialgesetzbüchern gibt es natürlich noch eine ganze Menge mehr an Gesetzen. Selbst ein Fachspezialist kann nicht alle Fallstricke durchschauen. Denken wir nur an das Steuerrecht.

Barrieren gibt es viele im Alltag. Obwohl von Seiten der Gesetzgebung ausreichende Instrumente die barrierefreie Teilhabe ermöglichen könnte, gibt es noch vielerlei Barrieren.

Es handelt sich meist um Barrieren des Denkens, Mitfühlens und sich in die Lageversetzens, welche uns den Alltag schwerer als nötig machen.

Schon im Sprachgebrauch wie "Behinderte" statt "Menschen mit Behinderung" werden wir zuerst als Behinderte klassifiziert und dann erst als Mensch.
Barrierefreie Stadt Frankfurt (Oder)

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