(K)ein Herz für Behinderte in der Stadt Quakenbrück?
jp Quakenbrück. Ingelore Möller nutzt so oft es geht die Gelegenheit, um vonBevern nach Quakenbrück zu fahren, wo sie bis 2005 gelebt hat. Doch die 57-Jährige hat dabei so ihre Probleme, denn sie ist wegen ihrer Behinderung auf einen Scooter angewiesen. Und behindertengerecht ist aus ihrer Sicht die Burgmannstadt auf keinen Fall.
Der von Ingelore Möller benutzte Scooter verfügt über kein Versicherungszeichen und wird unter der Kategorie „Gehhilfe“ geführt. Folglich hat sie mit ihrem Gefährt auch nichts auf der Fahrbahn zu suchen, sondern muss den Bürgersteig benutzen, wenn sie mit sechs Stundenkilometern unterwegs zu Freunden und Bekannten ist oder zum Einkauf in Quakenbrück. Ihr Ehemann Peter hat die Fahrt („Das war abenteuerlich!“) einmal begleitet und auf einer Fotostrecke, die das Paar auch bei der Stadt Quakenbrück abgegeben hat, genau festgehalten, wo die größten Knackpunkte aus Sicht der Behinderten bestehen.
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