Neue Rechte für behinderte Kinder bringen Probleme
Junge Menschen mit Handikap können demnächst Regelschulen besuchen — Auf Kommunen kommen Kosten zu - 12.07. 22:00 Uhr
Maximilian (vorne) und sein Klassenkamerad Julian lernen gemeinsam an der Heimatring-Schule in Coburg. Dort wurde bereits vor fast zehn Jahren bayernweit die erste „integrative Kooperationsklasse“eingerichtet.
Lange habe er das bayerische Schulsystem nicht infrage gestellt, sagt Sascha Schneider. Bis sein Sohn, der am Down-Syndrom leidet, sechs Jahre alt wurde. Eine Regelschule wollte das behinderte Kind nicht aufnehmen, Schneider seinen Sohn aber nicht ausgegrenzt wissen. Er kämpft, schließt sich mit Eltern zusammen, die Ähnliches erlebt haben. „Gemeinsam Leben — Gemeinsam Lernen“ heißt der Verein. Alle, behinderte und nicht behinderte Menschen, sollen zusammen leben und arbeiten können.
Heute kommen Schneider und seine Mitstreiter ihrem Ziel ein Stück näher: Der Landtag wird aller Voraussicht nach den fraktionsübergreifenden Gesetzesentwurf „Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im bayerischen Schulwesen“ beschließen. Der zentrale Begriff dort heißt eben — etwas sperrig — Inklusion: Menschen mit Behinderungen sollen in die Gesellschaft umfassend einbezogen werden. Den Unterricht an Regelschulen schließt das ein.
Heute kommen Schneider und seine Mitstreiter ihrem Ziel ein Stück näher: Der Landtag wird aller Voraussicht nach den fraktionsübergreifenden Gesetzesentwurf „Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im bayerischen Schulwesen“ beschließen. Der zentrale Begriff dort heißt eben — etwas sperrig — Inklusion: Menschen mit Behinderungen sollen in die Gesellschaft umfassend einbezogen werden. Den Unterricht an Regelschulen schließt das ein.
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