08.07.2011 - 13:44
SPD-Sprecherin persönlich enttäuscht von PID-Entscheidung.
Berlin (kobinet) Die behindertenpolitische Sprecherin der SPD Bundestagsfraktion, Silvia Schmidt, erklärte heute ihre "persönliche Enttäuschung" über die gestrige Entscheidung des Parlaments für die Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID). "Anscheinend wird von einigen noch immer das Leben mit Behinderung als etwas generell Leidvolles, als ein unglückliches Leben angesehen. Wir alle müssen unsere Aktivitäten verstärken, um jedem Mitglied unserer Gesellschaft klar zu machen, dass dies nicht so ist! Unser Ziel muss die inklusive Gesellschaft sein, in der die Teilhabe aller Menschen selbstverständlich ist, in Bildung, Arbeit und sozialem Leben", betonte Schmidt.
Niemand dürfe aussortiert, ausgeschlossen oder in eine Sonderwelt abgeschoben werden, so die SPD Sprecherin. Dazu verpflichte die UN-Behindertenrechtskonvention als moralische Richtschnur.
SPD-Sprecherin persönlich enttäuscht von PID-Entscheidung -- kobinet
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