Gemeinsamer Unterricht
Mehr Lehrer pro Kind
Von Stephanie Peine, 24.06.11, 09:25h, aktualisiert 24.06.11, 09:28h
Seit sechs Jahren bietet die Hauptschule Overath für jeden Jahrgang eine Klasse mit gemeinsamen Unterricht für Kinder mit normalem und vermehrtem Förderbedarf. Die Zukunft des erfolgreichen Konzeptes ist ungewiss.
Overath - In der Klasse 7c der Hauptschule Overath herrscht : Hausaufgaben werden gezeigt, Aufgaben an die Tafel geschrieben, ab und an rauchen die Köpfe – und dann läutet der Gong. Nur die beiden anwesenden Lehrkräfte deuten darauf hin, dass die 7c keine Klasse wie jede andere ist. Denn hier werden Jungen und Mädchen mit normalem und mit vermehrtem Förderbedarf gemeinsam unterrichtet. Seit sechs Jahren bietet die Schule für jeden Jahrgang auch eine sogenannte -Klasse an, wobei GU für gemeinsamen Unterricht steht.
Doch das erfolgreiche Modell könnte in Gefahr sein. Denn für die Hauptschule ist die Zukunft kaum planbar. Nicht nur der vorgesehene Umzug ins Schulzentrum Cyriax, sondern vor allem die mögliche Umwandlung der Schule in eine Gemeinschaftsschule könnten das Konzept gefährden. „Wir würden gerne unser erfolgreiches Modell in die Verhandlungen einbringen und weiterführen, wirbt .
Lange bevor die Forderung nach Inklusion verbindlich wurde, hatte sich die Schule zum gemeinsamen Unterrichtskonzept entschlossen. Damit machte die Schule die Türen für Kinder auf, die sonst nur an Förderschulen untergekommen wären. „Das war auch ein Lernprozess für uns Regelschullehrer“, erinnert sich Minika Schaffernicht. Doch die positiven Erfahrungen hätten bald alle Bedenken zunichte gemacht, auch die einiger Eltern.
Mehr Lehrer pro Kind - Kölner Stadt-Anzeiger
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