CDU fordert Umsetzung der Bund-Länder-Initiative „Inklusion“
UN-Behindertenrechtskonvention konsequent umsetzen
Münster. – Mit Nachdruck fordert die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Münster die Verwaltung mit ihrem Antrag „UN-Behindertenrechtskonvention umsetzen – Münster aktiv für Inklusion“ auf, alle Mittel und Wege zur Umsetzung der Mitte Juni von der Bundesregierung initiierten Bund-Länder-Initiative „Inklusion“ zu prüfen. Das Gesamtvolumen der Initiative beträgt bundesweit 100 Millionen Euro, davon allein 15 Millionen Euro für Ausbildungsplätze für behinderte Jugendliche.
Die CDU-Fraktion bittet die Verwaltung zu prüfen, wie mittels von der Bundesregierung im Rahmen ihres Aktionsplans zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention bereit gestellter Hilfen bei der Stadt Münster und ihren Beteiligungsgesellschaften künftig vor allem noch mehr Ausbildungsplätze für behinderte Jugendliche geschaffen werden können.Die CDU-Fraktion sei sich sehr wohl bewusst, erklärt die personalpolitische Sprecherin Simone Wendland, dass die Verwaltung der Stadt Münster bisher erhebliche Anstrengungen zur Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen unternommen habe. Leider gelinge es aber noch immer nicht genügend, vor allem junge Menschen für derartige Stellen zu gewinnen, so ihre nüchterne Bilanz.
Die Bund-Länder-Initiative könne dabei helfen, wenn es gelinge, Mittel daraus für die Stadt Münster zu erlangen. Unabhängig davon sei die UN-Behindertenrechtskonvention in der Verwaltung konsequent umzusetzen. „Die Gleichberechtigung behinderter Menschen muss nun nachhaltig voran getrieben werden“, begrüßen Wendland und Franz-Pius Graf von Merveldt, Sprecher der CDU-Fraktion für die Belange von Menschen mit Behinderungen, die Initiative der Bundesregierung, die dazu neue Mittel und Wege eröffne, die es nun auszuschöpfen gelte.
CDU-Kreisverband Münster e.V. -Info- CDU fordert Umsetzung der Bund-Länder-Initiative „Inklusion“
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