Grüße von Ungewollten an die Giordano-Bruno-Stiftung
Aktualisiert (Mittwoch, den 01. Juni 2011 um 13:59 Uhr) Montag, den 30. Mai 2011 um 10:25 Uhr
"Wir haben uns überlegt, der Stiftung 'Grüße der Ungewollten' zu schicken. Angesichts der Philosophie von Peter Singer und im Lichte der Diskussion um die Präimplantationsdiagnostik (PID) ist unseres Erachtens ein solches Zeichen wichtig", erklärten Dr. Sigrid Arnade und Barbara Vieweg von der ISL. "
Die Bilder und Statements sind nachzulesen unter
http://www.olivia-vieweg.de/PeterSingerFinal.pdf
Grüße von Ungewollten an die Giordano-Bruno-Stiftung - ISL e.V.
"Tötungsphilosoph"
Kontroverse um Ethik-Preis an Singer
Peter Singers Thesen sind äußerst umstritten. Im Sinne der Utilitaristen ist für ihn das Ziel jeden Lebens, das höchst mögliche Glück zu erlangen. Dabei sei es irrelevant, ob eine Spezies der Gattung Mensch angehöre. Entscheidend sind für Singer dabei Eigenschaften wie Schmerzempfinden und vor allem Selbstbewusstsein. Das könne bei schwerstbehinderten Menschen fehlen, müsse aber manchen Tieren, zum Beispiel Menschenaffen, zugesprochen werden.
Folglich argumentiert Singer, Eltern und Ärzte sollten unter strengen Auflagen über das Weiterleben eines Säuglings entscheiden können, der mit einer starken Behinderung zur Welt gekommen ist. Dafür wird er seit Jahren von Behindertenverbänden gerade in Deutschland heftig kritisiert, die immer wieder an die deutsche NS-Vergangenheit erinnern.
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Folglich argumentiert Singer, Eltern und Ärzte sollten unter strengen Auflagen über das Weiterleben eines Säuglings entscheiden können, der mit einer starken Behinderung zur Welt gekommen ist. Dafür wird er seit Jahren von Behindertenverbänden gerade in Deutschland heftig kritisiert, die immer wieder an die deutsche NS-Vergangenheit erinnern.
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